Bereits im vorletzten Know-How Beitrag wurde auf die zukünftigen Datenschutzbestimmungen hingewiesen. In diesem Zusammenhang wird auch die Pseudonymisierung genannt.

Datenschutz symbolbild 384

Bereits im vorletzten Know-How Beitrag wurde auf die zukünftigen Datenschutzbestimmungen hingewiesen. In diesem Zusammenhang wird auch die Pseudonymisierung genannt.

Dabei werden personenbezogene Daten nicht einer explizit genannten Person zugeordnet, sondern einem Pseudonym. Nach der Überlieferung des römischen Schriftstellers Sueton wurde dieses Vefahren vom römischen Feldherrn Gaius Julius Caesar benutzt, um Depeschen zu verschlüsseln. In Lehrbüchern über Kryptologie wird diese sogenannte Caesar-Verschlüssung oft als besonders unsicheres Verfahren genannt, da es mit einer Häufigkeitsanalyse einfach zu „knacken" ist. Mit einer simplen Pseudonymisierung sind also kaum ernsthafte Datenschutzanforderungen zu erfüllen.

Totalrevision Datenschutzgesetz

Der Vorentwurf des totalrevidierten Datenschutzgesetzes befindet sich derzeit in der Vernehmlassung. Er bezweckt die Stärkung des Datenschutzes durch erhöhte Transparenz bei der Datenbearbeitung und mehr Kontrollmöglichkeiten der betroffenen Personen. Griffige Sanktionen und Handlungspflichten der verantwortlichen Personen sollen dabei die korrekte Umsetzung gewährleisten.

Links: Entwurf, Bericht

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