Bildungsgeschichte Schweiz

Das Wissensportal bildungsgeschichte.ch erschliesst Daten der historischen Bildungsforschung für die Schweiz. Das Portal macht Forschungsdaten mit einer Volltextsuche zugänglich für Forschende, Studierende, Lehrende sowie für eine interessierte Öffentlichkeit. Ein Video bietet eine kurze Einführung.

Das Video zeigt zuerst die Einstiegsseite mit der Sprachauswahl Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Beim ersten Beispiel geht es um Kindheit als Beispiel eines Kernkonzepts erziehungswissenschaftlicher Forschung. Mit einer Facetteneinschränkung findet man ein typisches Foto einer Ustemer Kindergartenklasse aus dem Jahr 1980. Beim zweiten Beispiel interessieren wir uns für die konfessionelle Bildungsgeschichte im 20. Jahrhundert und suchen nach „Schwester“ im Zeitraum bis 1958. Wir finden ein stereotypes Bild eines katholischen Kindergartens in Spreitenbach. Im dritten Beispiel geht es um die in der Forschung gängige These, wonach anfangs 20. Jahrhundert die Medizin zur Bezugsdisziplin der Pädagogik wird. Im vierten Beispiel finden wir ein reichhaltig illustriertes Geographielehrmittel des Kantons Tessin aus dem Jahr 1927. Im letzten Beispiel geht es um die Frage nach den schulischen Strafregimen im 18. Jahrhundert. Wir finden eine schwer lesbare Handschrift aus dem späten 18. Jahrhundert, wobei eine Transkription die Lektüre erleichtert.

Die von bildungsgeschichte.ch erschlossenen Forschungsdaten stammen aus unterschiedlichen Quelle: Zürcher Klassenfotoarchiv, Stapfer-Enquête 1799, Bildung in Zahlen, Scriptura Paedagogica Online, Erziehungsdirektoren, Zürcher Schulumfrage, E-rara, Storiascuola und Fondo Gianini. Die ältesten Dokumente stammen aus dem 18. Jahrhundert. Es gibt Handschriften mit Transkriptionen, aber auch alte digitalisierte Drucke, die mit optischer Zeichenerkennung (OCR) automatisch in Text transkribiert wurden. Die graphische Benutzerschnittstelle hat 2324.ch realisiert. Das Portal wird von der Eurospider Information Technology AG betrieben, welche auch die Suche implementiert und konfiguriert hat.

WebGND

Die Ge­mein­same Norm­datei (GND) ist eine Norm­datei, die von der Deutschen Na­tional­biblio­thek (DNB), allen deutsch­sprach­igen Biblio­theks­ver­bünden, der Zeit­schriften­daten­bank (ZDB) und zahl­reichen wei­teren In­sti­tu­tionen ko­opera­tiv ge­führt wird. Die neue An­wendung WebGND unter­stützt das Navi­gieren und Suchen in diesem grossen Wissens­schatz be­stehend aus mehr als 11 Mio. Daten­sätzen, die Per­sonen, Körper­schaften, Kon­gresse, Geo­grafika, Sach­schlag­wörter und Werk­titel be­schreiben. Aus­führ­liche In­forma­tionen finden Sie hier.

Eurospider Information Technology AG
Schaffhauserstrasse 18
8006 Zürich

 

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