Compliance

Bei Compliance geht es um die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien. Zusammen mit dem Partner KYC Spider AG in Zug verfügt Eurospider über umfassendes Know-How im Bereich Compliance.

Der Vorentwurf für das neue Datenschutzgesetz führt auch den Begriff des Profilings ein (Art. 3 lit. f VE-DSG). Als Profiling gilt jede Auswertung von Daten, um wesentliche persönliche Merkmale zu analysieren oder vorherzusagen.

Die Empfehlungen der Financial Action Task Force (FATF)  und der Anti-Money Laundering Act (AMLA)  fordern einen risikobasierten Ansatz. Im Folgenden werden einige grundlegende Aspekte von risikobasierten Ansätzen diskutiert.

Personennamen werden verwendet um Individuen zu unterscheiden. In der heutigen digitalisierten Welt, ist die Schreibweise von Namen wichtig, da Computer Namen Letter für Buchstabe um Buchstabe abgleichen, sofern nicht technisch ausgereifte  Namensabgleich-Software verwendet wird. Eine gründliche Betrachtung des Problems der Namensgebung ist jedoch schon hier möglich.

Qualitative Verfahren erzeugen nur Informationen zum jeweils betrachteten Fall, und generelle Schlussfolgerungen darüber hinaus sind Hypothesen. Quantitative Verfahren bezwecken eine systematische empirische Untersuchung beobachteter Vorkommnisse. In der Compliance werden quantitative Verfahren üblicherweise angewendet um regelmässig die Kundenbasis zu untersuchen. Das Resultat sind Hypothesen zu bestimmten Risiken, die durch qualitative Verfahren im jeweiligen Fall falsifiziert werden können.

Eine gängige Frage betrifft die Frequenz mit der man seine Kunden überprüft. Art. 9 (Berichtspflicht) des Anti-Money Laundering Act (AMLA) ist relevant für diese Frage: Ein Finanzintermediär muss umgehend eine Meldung  wie definiert zu Handen des Money Laundering Reporting Office Switzerland (MROS)  einreichen. Es ist offensichtlich, dass umgehende Meldungen schwierig sind, wenn die Kunden lediglich periodisch überprüft werden.

Totalrevision Datenschutzgesetz

Seit dem 15. September 2017 liegen Botschaft und Entwurf des Bundes­rates für ein revidiertes Daten­schutz­gesetz auf dem Tisch. In einer ersten Etappe nahm das Parlament wichtige An­passungen ans EU-Recht vor (Weiter­entwicklung des Schengen-Besitz­standes). Die zweite, um­strittenere Etappe befindet sich seit September 2019 in den parlamentarischen Beratungen. Mit der Vorlage soll der Datenschutz durch erhöhte Transparenz bei der Datenbearbeitung und mehr Kontrollmöglichkeiten der betroffenen Personen gestärkt werden. Griffige Sank­tionen und Handlungs­pflichten der ver­ant­wortl­ichen Personen sollen die korrekte Um­setzung gewähr­leisten.

Links: datenrecht.ch

Eurospider Information Technology AG
Winterthurerstrasse 92
8006 Zürich

 

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