Am 18. Juni 2026 war es so weit: Im Rahmen des vierten Open Banking Project Workshops wurde das KYCwallet erstmals präsentiert und es dürfte die Art und Weise, wie wir digitale Identität denken und nutzen, grundlegend verändern.
Im letzten Jahr (2024) hat das Schweizer Bundesgericht mehrere Urteile zu Geldwäscherei und Finanzvergehen gefällt, welche die wichtigen Aspekte der Sorgfaltspflichten von Banken und Finanzintermediären betonen.
Mit der kürzlich erfolgten Anpassung des Rundschreibens "Video-und Online-Identifizierung" erweitert die FINMA die Möglichkeiten der Online-Identifikation ab 1. Juni 2021. Eine erste Erweiterung betrifft das Lesen des Gesichtsbilds vom Datenchip eines biometrischen Ausweises. Das Auslesen von Fingerabrücken ist vermutlich nicht gemeint, was bezüglich des Datenschutzes auch heikel wäre. Auf dem Datenchip sind ausserdem Name, Vorname, Geburtsdatum, Nationalität und andere Angaben gespeichert, welche mit den Kundenangaben und den MRZ-Daten übereinstimmen müssen. Dies erhöht die Datenkonsistenz bei entsprechender Implementation der Compliance-Prozesse.
Am 11. Mitgliederanlasses des Open Banking Projects durfte unser IT-Spezialist Adriano Meyer die aktuellen Trends im KYC-Bereich vorstellen. Er hielt einen spannenden Vortrag zum Digitalen Onboarding von Kunden.
Eurospider hat 2017 begonnen, Chatbots zu entwickeln. Die damalige Vermutung hat sich als richtig herausgestellt, dass diese konversationsbasierte Assistenten eine Weiterentwicklung von Information Retrieval Systemen ist. Im ICT Talk, spricht Meike Tarabori Chefredaktorin des cmm360 mit Peter Schäuble über Chatbots.




